HOTEL EUROPA Premiere am 12. April 2018

Wie hoch kann man fallen

Ein zerstörtes Hotel, Rauch steigt auf, Vorhänge wehen in Fetzen, ein kaputter Fahrstuhl blinkt. Was hat das HOTEL EUROPA zu Fall gebracht? In Anlehnung an “Hotel Savoy“ von Joseph Roth rekonstruieren drei Spielerinnen den Anfang vom Ende, und malen das Bild einer divers und prekär zusammengesetzten Gesellschaft.
Haben wir ein Zukunftsbild vor Augen, wenn wir von Europa reden, oder klammern wir uns an nostalgische Verklärungen aus der eigenen Kindheit?

Theater unterm Dach – Danzigerstraße 101 – 10405 Berlin – Karten unter 030 – 902 95 38 17

Premiere am Do,12.April 2018 um 20 Uhr

Weitere Vorstellungen am 13./19./20. April, am 26./27. Mai und am 08. Juni 2018 im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin
Beginn jeweils 20 Uhr

Konzept und Textfassung AGENTUR FÜR ANERKENNUNG · Ensemble Anna Dieterich · Darinka Ezeta · Ana Hauck · Inszenierung Reto Kamberger · Ausstattung und Dramaturgie Ute Lindenbeck · Künstlerische Mitarbeit Marianne Cebulla · Lichtgestaltung Kamil Rohde · Ausstattungsassistenz Pauline Stockmann · Presse Kerstin Boettcher · Grafik: Lieselotte Wertenbruch

 

Gefördert durch die Heinz und Heide Dürr Stiftung.

In Kooperation mit dem Kostümkollektiv e.V.

Offenes Theatertraining ab dem 21. Februar 2018 in der S27

Offenes Theatertraining ab dem 21. Februar

 

Die Theatergruppe der S27 – Kunst und Bildung lädt jeden zweiten Mittwoch im Monat zum offenen Theatertraining ein. Die Kurse starten am 21. Februar und finden jeweils von 17:15 Uhr bis 20:00 Uhr statt. Alle ab 16 Jahren sind herzlich willkommen. Das Training ist kostenlos. Eine Anmeldung braucht es nicht. Man kann jederzeit vorbeikommen und mitmachen.

 

Training in der S27 – Kunst und Bildung ~ Schlesische Str.27b ~ Kreuzberg
21.02.2018 ~ Theaterspiele
07.03.2018 ~ Vom Kostüm zur Figur
21.03.2018 ~ Vom Tier zur Figur
04.04.2018 ~ Zeitungstheater
18.04.2018 ~ Improvisation
 

Training in der Gärtnerei auf dem Coop Campus ~ Hermannstraße 84 ~ Neukölln

02.05.2018 ~ Imaginärer Raum und Requisiten
16.05.2018 ~ Augusto Boals Theater der Unterdrückten
30.05.2018 ~ Biografisches Theater
13.06.2018 ~ Stanislawskis Figurenentwicklung
27.06.2018 ~ Präsentation und Fest

Die Theatergruppe der S27 – Kunst und Bildung wurde 2012 von Joanna Praml und Sofie Hüsler gegründet und zeigte seitdem in unterschiedlicher Zusammensetzung aus Alt- und Neuberliner*innen Projekte wie GLAUBE.LIEBE.HOFFNUNG.KREUZBERG (2013 Praml/Hüsler), Pygmalion (2015 Praml/Hüsler) und Hotel Bauhaus (2016 Praml/Hüsler). 2017 bespielte die Gruppe mit drei Performances den Europaladen (Hüsler/Lindenbeck) unter anderem 1001 Cliffhanger und den Bürgertest.

Die Projekte werden jeweils zu aktuellen Themen und für wechselnde Räume entwickelt und alle Teilnehmer*innen sind am Prozess beteiligt.

Leitung Offenes Theatertraining:
Sofie Hüsler: Schauspiel, Regie, Theaterpädagogik
Ute Lindenbeck: Bühnenbild, Kostümbild, Dramaturgie

Die Theatergruppe der S27 – Kunst und Bildung wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

WILLE ZUR WAHRHEIT

Am 12. Jänner hat die Theaterfassung von Thomas Bernhards autobiografischen Erzählungen „Wille zur Wahrheit“ Premiere in den Kammerspielen des Landestheater Linz.

Flachgau, Chiemgau, Salzburg, Pongau und Salzburg-Umgebung: Stationen einer Jugend auf „tödlichem Boden“, wie es Thomas Bernhard später nennt. Verena Koch, Regisseurin des Bernhard-Stückes „Wille zur Wahrheit“, bringt auf der Pressekonferenz zwar auch das widerständische, wie existentialistische Bernhard-Zitat ins Spiel, nämlich „Angesichts des Todes ist alles andere lächerlich“, aber Regisseurin Verena Koch meint, es sei ihr ein zentrales Anliegen gewesen, den Nicht-Peymann-Bernhard auf die Bühne zu bringen.

„Wille zur Wahrheit – Bestandsaufnahme von mir“ entspinnt sich auf der Bühne des Landestheaters durch fünf ProtagonistInnen, die alle feine Skizzen seiner Persönlichkeit miteinander verweben. Auf der Pressekonferenz sprachen Franz Huber, seines Zeichens Dramaturg und Verena Koch, die Regie führte. Ute Lindenbeck erklärte, wie das Vexirspiel einer komplizierten Persönlichkeit für die Bühne funktioniert und beschreibt ein inszeniertes Bühnenbild zwischen Krieg versus organischen Strukturen.

Am 12. Jänner 2018 findet die Premiere von Wille zur Wahrheit in den Linzer Kammerspielen im Landestheater statt.

WILLE ZUR WAHRHEIT – Premiere 12. Januar 2018 in Linz

Die nächste Premiere findet am 12. Januar 2018 in Linz statt, Thomas Bernhard in der neuen Studiobühne am Landestheater. Für WILLE ZUR WAHRHEIT hat Oliver Reese aus den fünf autobiografischen Schriften Bernhards einen Text zusammengestellt, der sich auf die Kindheits- und Jugenderlebnisse konzentriert. Der Junge Bernhard wächst im Voralpenland auf, ist Zeuge der Bombardierung Salzburgs und entkommt dank seines Eigensinns den zerstörerischen Erziehungsanstalten der Nazis und der katholischen Kirche. Er scheint einen neuen Sinn in der Kaufmannsausbildung in einer Arbeitersiedlung zu finden, dann kommt ihm eine gefährliche Infektion dazwischen. Er ist arm, wird in den Krankenhäusern falsch behandelt und fängt sich schließlich in einer Lungenheilanstalt die Tuberkolose ein, seine Lebenskrankheit.

HERE WE ARE – Premiere am 2. November 2017

Foto: Michael Tibes

Here We Are
Eine theatralische Begegnung rund um das Thema „Heimat“
von Sisyphos, der Flugelefant (SdF)

Uraufführung am DO 2.11.2017 | 20:00 Uhr
Weitere Aufführungen FR – SO 3.-5.11. | 20:00 Uhr
TAK – Theater im Aufbau Haus, Prinzenstr. 85 F, 10969 Berlin

Heimat entsteht aus Zusammenkommen: Dem Wiederzusammenkommen derer, die sich schon kennen, und dem Zusammenkommen von bisher einander Unbekannten, die sich aber über ihre Bilder von Heimat austauschen.
„Here We Are“ lässt solche Bilder entstehen, als eine flüchtige Vision von Heimat, jeden Abend im Zusammenspiel mit dem Publikum neu. In einer musikalischen Klanglandschaft werden Bewegung und biografische Geschichten miteinander kombiniert. Ausgangsmaterial sind die intensiven Erfahrungen des interkulturellen Künstler*innen- Teams von „Sisyphos, der Flugelefant“ mit geflüchteten jungen Menschen.
Die Gruppe erprobt seit 2016 in einer Notunterkunft mit künstlerischen Mitteln das unmittelbare Miteinander: Heimatbilder, die der heimatlose kurdische Illustrator Naser Fathi zusammen mit geflüchteten Kindern malt, Dialoge über gegensätzliche Welten zwischen geflüchteten Mädchen und den in Berlin lebenden argentinischen, iranischen, und taiwanischen Künstlerinnen Natalia Torales, Maryam Helmzadeh und Chang Nai Wen, eine musikalische Annäherung an das konkrete, aber nicht fassbare Heimatgefühl durch den syrischen Oudspieler Wassim Mukdad und den deutschen Popmusik-Produzenten Michael Tibes.
Das Zusammensein ist herausfordernd und braucht immer wieder neue Anläufe: wie können wir eine Choreografie entwickeln, die Raum gibt für tanzen wollende, aber nicht tanzen dürfende Körper? Machen wir hier Kunst oder ist das sozial? Und plötzlich steht die Frage im Raum: kannst Du meine Abschiebung verhindern?
In dem interaktiven Szenario werden die Zuschauer*innen Teil der Überraschungen und Zumutungen, die in dem Aufeinandertreffen entstanden sind. Im Laufe jeder Vorstellung geht es darum, den Abstand zwischen Darsteller*innen und Beobachter*innen immer geringer werden zu lassen. Das Publikum bekommt so die Möglichkeit, unmittelbar in die persönlichen Geschichten, Wünsche und Ängste der Beteiligten einzutauchen.

Young Mind Lab: Ich habe einen Traum

Rauminstallation für den Theaterworkshop „Ich habe einen Traum“, 29. und 30. Juli 2017 in der ZUsammenKUNFT Stresemannstraße. Die Installation wurde zusammen mit den Teilnehmer*innen erarbeitet und realisiert.

Präsentation vom Theaterworkshop mit Menschen von 12-18 Jahren

Alles rund um die Träume – Erzählungen, Musik, Schattenspiel, Malerei, & Raumgestaltung.

Europaladen – Der Ausflug

Am 28. Juli um 20 h wird der ehemalige Bioladen in der Schlesischen Str. 10-11 erneut zum Europaladen. Die gleichnamige Theatergruppe um Sofie Hüsler und Ute Lindenbeck verlässt diesmal Europa und begibt sich auf eine Reise durch Raum und Zeit. Auf ihrem Weg treffen sie auf Scheherazade und ihre kleine Schwester, hartgesottene Fischer, geniale Diebe, schlaflose Wesire und traurige Prinzessinnen: Sie alle träumen von der großen Liebe und dem noch größeren Reichtum. Welches Tor wird sich öffnen?

Europaladen, Etappe 3: Der Ausflug findet am 28. Juli um 20 h in der Schlesischen Straße 10/11 in 10997 Berlin statt. Alle sind recht herzlich eingeladen, das Stück anzusehen.

»Europaladen – mit uns haben Sie immer Theater« ist ein Projekt des Internationalen Jugendkunst- und Kulturhauses S 27, das aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung realisiert wird.

Mit Cosima Krupskin, Jawad Fazli, Fayez ALsharif, Naima Middendorf und Raafat Dumani.

Leitung: Sofie Hüsler und Ute Lindenbeck

Wiederaufnahme Der Horatier

Am kommenden Sonntag 28. Mai ist es soweit: DER HORATIER von Heiner Müller ist wieder im Programm.
Weitere Termine am 1. und 2. Juni und im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin am 17. und 18. Juni 2017.
Bitte frühzeitig reservieren unter: Fon 030 – 902 95 38 17 oder theateruntermdach(at)gmail.com

Nämlich die Worte müssen rein bleiben. Denn
Ein Schwert kann zerbrochen werden und ein Mann
Kann auch zerbrochen werden, aber die Worte
Fallen in das Getriebe der Welt uneinholbar
Kenntlich machend die Dinge oder unkenntlich.
Tödlich dem Menschen ist das Unkenntliche.

Konzept: Agentur für Anerkennung
Regie: Reto Kamberger
Ausstattung, Dramaturgie: Ute Lindenbeck
Chor: Anna Dieterich
Spiel: Darinka Ezeta, Homa Faghiri, Ayham Hisnawi, Katharina Merschel, Fabian Neupert

Aufführungsrechte bei henschel Schauspiel Theaterverlag
gefördert von der Heinz-und-Heide-Dürr-Stiftung
unterstützt von der Internationalen Heiner-Müller-Gesellschaft

Bürgertest erfolgreich

Der Bürgertest, die Etappe 2 im Europaladen, war ein Erfolg: wir konnten ca. 30 neue europäische Pässe vergeben.

Wir sind bereit für die Europäische Integration!